Aktivitäten 2024/25

März 2025

Schreib AG on Tour! Neue Wege ausprobieren und sich durch andere Eindrücke inspirieren lassen, war das diesjährige Motto der Exkursion der AG Kreative Schreibwerkstatt und digitale Schülerzeitung.

 

Am Dienstag, dem 18. März starteten die sieben Schüler mit Frau Schächtle. Das erste Etappenziel war das Kloster St. Peter in der gleichnamigen Schwarzwaldgemeinde St. Peter. Dort wurde uns in einer kurzweiligen Führung die Geschichte des Klosters und seiner barocken Kirche lebendig gemacht. Neben den baulichen Merkmalen und Besonderheiten dieser „Trostkirche“ wie z.B. Wechselrahmen für die Kirchenbilder, besichtigten wir auch die sehr sehenswerte barocke Bibliothek. Sie galt als Zeichen für die Offenheit des Klosters für Wissenschaft und Bildung.

 

Am frühen Nachmittag erreichten wir Freiburg. Nach einem kurzen Rundgang durch die Innenstadt wurde das Freiburger Münster als Schreibort für die eigenen Geschichten ausgesucht und man produzierte dort eigene Texte.

 

Nach der Übernachtung in der Jugendherberge Freiburg ging es am nächsten Morgen quer durch den Schwarzwald nach St. Georgen. Dort besuchten wir das Phonomuseum mit seiner umfangreichen Sammlung von Phonotechnik und erhielten durch viele Hörbeispiele bzw. das Abspielen von zum Teil über hundert Jahre alten Geräten einen faszinierenden Einblick.

 



Vom 13. bis 16. März hatte die Robotics AG die unglaubliche Gelegenheit, am RoboCup German Open in Nürnberg teilzunehmen. Nach einer erfolgreichen Qualifikation in Mannheim konnte unsere Schule sechs Teams nach Nürnberg schicken, um sich mit den besten Robotik-Teams Deutschlands zu messen.

 

 

Am Donnerstagvormittag ging es in Begleitung von Herrn Damaske und Herrn Junge mit dem Zug nach Nürnberg. Schon während der Fahrt stieg die Aufregung – würden unsere Roboter funktionieren? Wie stark wären die anderen Teams? Nach der Ankunft auf der Messe bezogen wir unser Teamlager und begannen direkt mit den ersten Tests. Überall um uns herum bauten andere Teams ihre Roboter auf, testeten Sensoren und tüftelten an ihren Programmen. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Kreativität überall gearbeitet wurde. Natürlich wurden auch die letzten Strategien für die Wettbewerbe besprochen.

 

Am Freitag starteten endlich die Wettkämpfe. Unser Schulteam trat in zwei Disziplinen an: Rescue Line und Line Entry.

Gegen insgesamt 95 andere Teams gelangen gute Platzierungen. Besonders stolz ist die Schule natürlich auf das Siegerteam in der Kategorie Line Entry:

Der Deutsche Meister in der Liga Rescue Line Entry im Jahr 2025 kommt aus Stockach und ist das Team RoboDNA mit Samuel Grömminger, Noah Pfeiffer und Valentin Zander aus der 7a. Doch das Abenteuer ist noch nicht vorbei! Unser Team hat sich für die Europameisterschaft in Bari im Juni qualifiziert und wird dort gegen die besten Teams Europas antreten. Die Vorbereitung beginnt jetzt, und wir sind gespannt, wie sich unser Team dort schlagen wird!

 


Februar 2025

Der 21. Februar war am Nellenburg-Gymnasium ganz der Politik gewidmet.

Einerseits  hatten die Schülerinnen Joanne Khajehnouri und Inka Laufenberg (beide Stufe 11) noch eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl organisiert, an der die Stufen 11 bis 13 teilnahmen. Dieser Herausforderung stellten sich Luis Fitz (Grüne Jugend), Leon Buntz (Jusos), Jonathan Beck (Junge Liberarle) und Thomas Racke (Junge Union). Die beiden Organisatorinnen moderierten die Diskussion, bei der die Sozial-, Migrations- und Klimapolitik im Zentrum standen. Zudem gab es einige Fragen aus dem Publikum. Nach dem Ende der Veranstaltungen kam es noch zu einem intensiven Austausch zwischen einzelnen Vertretern und interessierten Schüler*innen der Oberstufe.

Andererseits wurde durch das Leistungsfach Gemeinschaftskunde die Juniorwahl organisiert und durchgeführt. Wahlberechtigt waren bei uns die Schüler*innen der Stufen 8 bis 13.


Ergebnisse der Juniorwahl (Zweitstimme)



Für unseren Schulsieger im Vorlesewettbewerb geht es noch weiter: Noah Napoletano ist Kreissieger geworden!

Er setzte sich gegen ein 13köpfiges Teilnehmerfeld aus Steißlingen, Salem, Rielasingen - Worblingen, Singen, Mühlingen, Engen und Gaienhofen durch.  

 

Die fünfköpfige Jury konnte er mit seinen lebendigen Lesebeitrag aus dem Buch „Feuerwanzen lügen nicht“ von Stefanie Höfler im Kreisentscheid für sich überzeugen.

 

Jetzt geht es weiter zum Bezirksentscheid nach Villingen-Schwenningen am 29. März. Sollte er auch hier erfolgreich sein, kann er im Mai im Landesentscheid gegen die Auswahl Baden-Württembergs antreten. Ziel ist am 23. bis 25. Juni das spannende Finale in Berlin.

 


Am 21. und 22. Februar wurde es für vier Forschungsteams des Nellenburg-Gymnasium spannend: Sie stellten sich beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Donau-Hegau der zahlreichen Konkurrenz - insgesamt gingen 96 Projekte in den Wettbewerb.

Im Junior-Wettbewerb erreichte Luca Maria Chiarito (Klasse 6) in der Sparte Biologie einen 2. Platz mit ihrem Projekt "Biokunststoffe - vielleich doch auf den Kompost?".

In der Sparte Technik erhielten Timo Lattner und Stefan Pohl (K1) den Sonderpreis Umwelttechnik für ihr Projekt "Nachhaltige Reduktion der Kohlenstoffdioxidemission".

Für das Projekt "Tolli" in der Sparte Chemie konnten Silas Gaschler, Fanny Eckes und Leon Krasniqi (K2) einen 3. Platz für sich verbuchen.

Kim Koch und Franca Hauser (K1) errangen in der Sparte Arbeitswelt mit ihrer Arbeit zum Thema "Die unbedenkliche Fastfood-Verpackung" sogar den Regionalsieg und können nun am Landeswettbewerb in Heilbronn teilnehmen.

Mit großem Einsatz und unermüdlichem Engagement wurden alle Gruppen von Frau Lay-Koch betreut, die auf diese Weise zum wiederholten Male einen Schulpreis im Wert von 500,- € für die Schule erlangen konnte.



Nach dem internen Wettbewerb des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg im Dezember wurde es am 15. und 16. Februar ernst für unsere Robotik-Teams. In Mannheim fand das erste von drei Qualifikationsturnieren für den diesjährigen RoboCup Junior statt.

39 Teams mit über 90 Schülerinnen und Schülern aus Baden-Württemberg trafen sich an der Hochschule Mannheim, um sich einen der begehrten Startplätze für die German Open zu sichern. Der Wettbewerb wurde in zwei Ligen ausgetragen: Rescue Line und Rescue Line Entry.

Das Nellenburg-Gymnasium war mit zehn Teams und 20 Teilnehmenden stark vertreten und erzielte beeindruckende Ergebnisse. Neben dem Sieg in der Rescue Line Entry sicherten sich die Teams sechs der insgesamt zehn verfügbaren Startplätze.

Ein besonderes Highlight setzte das Team RoboDNA, das als einziges seiner Liga erfolgreich Opfer bergen konnte und so mit deutlichem Abstand den ersten Platz belegte.

Der RoboCup Junior ist ein internationaler Wettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche, der sie spielerisch an Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) heranführt. In verschiedenen Disziplinen – darunter Soccer, Rescue und OnStage – entwickeln und programmieren Teams ihre eigenen autonomen Roboter. Ziel ist es, technisches Wissen, Teamarbeit und Problemlösungskompetenzen zu fördern.

Die RoboCup German Open zählen mit rund 200 Junior-Teams und über 500 engagierten Teilnehmenden zu den größten Robotik-Wettbewerben Deutschlands. Die besten Teams qualifizieren sich für die RoboCup-Weltmeisterschaft, die dieses Jahr in Brasilien stattfindet, und treten dort gegen internationale Konkurrenz an. Der Wettbewerb inspiriert die nächste Generation von Forschenden und Ingenieurinnen und trägt zur Zukunft der Robotik bei.

Alle Mitglieder der NBG-Teams

Die Qualifizierten und insbesondere das Team RoboDNA



Die Grundschulzeit ist für die Viertklässler fast vorbei und nun konnten sie und ihre Eltern sich am Tag der offenen Tür am 15. Februar über die Angebote des Nellenburg-Gymnasiums informieren. Die interessierten Besucher wurden durch den Schulleiter Herrn Seitz und den Schülersprecher Christian Zander begrüßt. Zudem zeigten der Unterstufenchor sowie der Tanz- und die Zirkussport-AG noch eine Kostprobe aus ihrem Programm.

Mit Führungen durch das Schulhaus konnten die Schüler und ihre Eltern das Gebäude und die verschiedenen Bereiche der Naturwissenschaft, der Musik, der Bildenden Kunst und typische Klassenzimmer kennenlernen. in den einzelnen Räumen bestand die Möglichkeit sich intensiver unter anderem über Sprachen, Austauschprogramme, einzelne Fächer und das neue G9, aber auch den AG-Bereich zu informieren.

Schulolympiade mit Schulhausrallye, eine Lichtshow der Technik-AG, Experimentalvorführungen und vieles mehr sorgten für Staunen und Spaß – für das leibliche Wohl sorgten die Klassen 6, die gemeinsam einen großen Kuchen- und Getränkestand im Erdgeschoss aufgebaut hatten.

Ein großer Dank gilt den zahlreichen engagierten Helferinnen und Helfern unter der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft!



Von Bach bis Bernstein: Junge Meister auf der Bühne!

Was hilft besser gegen das Lampenfieber, als sich immer wieder der Situation zu stellen und sich zu beweisen, dass man damit leben und sein Bestes zeigen kann! Die Abiturient*innen des Leistungsfaches Musik zeigten ihr Können am Sonntag, den 2. Februar einem große Publikum im Saal der Adler Post. Das musikalische Programm, das die jungen Künstler vorstellten, bestand aus Werken des fachpraktischen Abiturs, welche sie in Kürze vor einer dreiköpfigen Abiturprüfungskommission präsentieren müssen. Mit Saxophon, Querflöte und Klavier sowie Gesang war dieses Konzert das zweite der Reihe „Junge Meister“, das vor einem Jahr mit Unterstützung von Corinna Bruggaier, der Leiterin für Kultur und Tourismus der Stadt Stockach, ins Leben gerufen wurde. Begleitet wurden die Vortragenden von Claudia Seeber, Barbara Kasper und Ulrike Gräsle am Klavier.

 

Januar 2025

Zwischen gestern und morgen

Der Werkstattauftritt des Literatur- und Theaterkurses eroberte am 18. Januar schauspielerisch die Bretter, die die Welt bedeuten, vor gut besuchten Zuschauerreihen. Die Schüler setzten sich spielerisch mit Werken der Weltliteratur und mit ihren eigenen Werken auseinander und suchten sich ihren Weg in diese Welt.

Die Kursteilnehmer nahmen ihre Besucher mit auf eine sehr kreative Entdeckungsreise, bei der zu Beginn des Schuljahres noch nicht klar war, wohin sie geht. Dieser spannende und gleichzeitig auch beunruhigend offene Beginn zum Schuljahresstart fand nun seinen vorläufigen Höhepunkt in diesem Abend. Von der ersten Stunde an schwebte über diesem Halbjahr MEDEA von Seneca und auch von Christa Wolf, die einen feministischen Roman mit autobiographischen Zügen schrieb. Ihre Schilderung eines Flüchtlingsschicksals bringt ihre eigene Frustration über die DDR und die Wiedervereinigung zum Ausdruck und in diesem psychologischen Roman spürt sie den Gründen für das Versagen der Zivilisation nach, hochaktuelle Themen. Auch Bertolt Brecht weist auf die Aktualität des Medeen-Stoffes in seinem Gedicht „Die Medea von Lodz hin:

 

Da hören wir mit einem Mal

Jetzt die Rede gehen

Es würden in unseren Städten

Von neuen Medeen (Heimatlose) gesehn.

Zwischen Tram und Auto und Hochbahn

Wird das alte Geschrei geschrien

1934

In unserer Stadt Berlin.

 

 

Die vielen verschiedenen Persönlichkeiten, die in diesem Kurs zusammenkommen, entwickelten durch ihre eigenen literarischen Vorlieben und Leidenschaften das Programm des Abends. Das Plakat, mit dem der Abend beworben wurde, entstand von Emily Fischer. Oscar Wilde inspirierte Florian Gamer mit seinem hintergründigen, geistreichen Humor und Gesellschaftskritik, bei „der der Sarkasmus irgendwie freundlich rüberkommt.“.

Der Kurs ist keine Theater AG. Sie spielen nicht ein Werk, sondern sie sind auf der Suche nach Worten und Werken, die sie auf ihrem Weg begleiten und sie weiterführen. Eine sehr kurzweilige und anregende Etappe durften Publikum und Schauspielern in dieser Aufführung gemeinsam gehen.

Der Abend begann mit dem Gedicht „Schizophrenie“ vom Mathias Zirkel, vorgetragen von Phoebe Höfler-Robitsch, Patrizia Urban und Luana Dressnandt. Die Figur der Medea wurde aus verschiedenen Werken nach Seneca, Bertolt Brecht und Christa Wolf von Phoebe Höfler-Robitsch und Carlotta Bauer in einer eigenen Collage zusammengestellt, selbst bearbeitet und interpretiert und von ihnen, sowie von Patrizia Urban, Emily Fischer und Luana Dressnandt dargestellt.

Sehr eindrücklich trug Katharina Prottengeier das Gedicht „Lebendig begraben“ von Edgar Allan Poe in seiner ganzen Düsternis und Beklemmung vor. „Das Fass Amontillado“, eine seiner berühmten Kurzgeschichten aus dem Jahr 1846, wurde von Rouven Baltrusch und Milan Ratzke so interpretiert und szenisch auf die Bühne gebracht, dass man den Kellergeruch fast roch. Mit seiner sehr intensiven Interpretation von Poes erzählenden Gedicht „Der Rabe“, eines der bekanntesten amerikanischen Gedichte, fesselte Rouven Baltrusch das Publikum.

Den Abschluss bildete eine Bearbeitung der englischen Komödie „Der ideale Gatte“ von Oscar Wilde, die Florian Gamer bearbeitete. In dieser Komödie überzeugten alle Darsteller des Kurses in ihren Rollen.


Dezember 2024

Am Donnerstag, den 19. Dezember gab es für uns, das Chemie-Basisfach von Frau Mechnich, die Möglichkeit, einen Einblick in die Stockach Alu zu bekommen, welche seit 100 Jahren jegliches Aluminium - foliert, legiert oder auch rein - recycelt. Das Werk ist ein Tochterunternehmen von BAGR und gehört zur AS Oxidwerke GmbH.

Die Stockach Alu erhielt für ihre Arbeit die Zertifizierung des Qualitätsmenagements und Energiemanagements, da sie 100% von ihren Materialien wiedervarbeitet und dies weiterhin tun wird.

Wir wurden von Herrn Graf, Herrn Nusser und Herrn Gimbel durch die Industrie geführt. Hierbei durften wir sehen, wie sogenannte Gieß-, Schmel-, Hoch- oder auch kippbare Trommelöfen funktionieren und das Aluminium nach bestimmten Vorgaben verarbeiten. Des Weiteren durften wir einen Blick ins Labor werfen und bekamen erklärt, wie das Aluminium während des Schmelz-, Gieß- und Fertigstellungsprozesses untersucht wird, v.a. mit dem Fokus auf der Vorgabe der Kunden.



Dieses Jahr gab es am 11. Dezember wieder ein Weihnachtskonzert nach alter Nellenburg-Tradition. Von Fünftklässlern bis zu Ehemaligen über Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Freunde – alle konnten sich an diesem festlichen Konzert beteiligen. Neben Weihnachtsliedern wie Gaudeamus hodie oder God Rest Ye Merry Gentlemen gab es einen Satz des Flötenkonzerts G-Dur von Stamitz mit Johanna Gräsle (K2) als Solistin. Im Zentrum stand aber die Sunrise Mass des zeitgenössischen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo.

Das Publikum erfreute sich an der strahlenden Musik, die passend zur Adventszeit einen hoffnungsvollen Glanz verbreitete.



Lange Abende und schöne Geschichten passen so gut in der Vorweihnachtszeit wie Plätzchen und Kerzenlicht!

Aber auch ohne diese stimmungsvollen Accessoires fand am 3. Dezember der diesjährige Vorlesewettbewerb der Klassensieger der Klassen 6 statt und machte den Zuhörern der Klassen 5 wieder Lust auf Zuhören und spannende Literatur.

Die Klassensieger lasen zunächst aus ihren selbstgewählten Lektüren vor. Von „Boy form Mars“ von Christian Linker über „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende bis „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von J.K. Rowling reichte die Bandbreite der spannenden, selbstausgewählten Bücher.

In der zweiten Runde zeigten sie ihre Lesekünste an einem für sie unbekannten Text. Dieses Jahr war es eine Textstelle aus „Igraine Ohnefurcht“ von Cornelia Funke.

Die Jury, bestehend aus Julia Capellino, Martina Hartmann und Julia Gutzeit, bewertete beide Lesedurchgänge. Schulsieger wurde Noah Napoletano aus der Kasse 6d. Seine selbstgewählte Lektüre war „Woodwalkers – Carags Verwandlung“ von Katja Brandis. Weitere Teilnehmer waren Pascal Laufenberg, Felicitas Steinke, Luca Chiarito, Lenia Klein, Laurenz Keller, Noah Stadler, Nils Hirt.

November 2024

Der Kammerchor Stockach führte am 17. November unter der Leitung von Stefan Gräsle das Requiem von Mozart auf. Mitglieder unserer Schulgemeinschaft unterstützten das Projekt in Form des Nellenburg-Ensembles und der Nellenburg-Kantorei. Nach einer intensiven Probenphase des Chores gelang eine mitreißende Aufführung des Werkes, der vier junge Solisten und Solistinnen noch mehr Glanz verliehen!



Moin Moin

Wenn man über Bremen das Internet befragt, so findet man das Zitat „Bremen, eine Schönheit in Bewegung – eine Stadt, die sich stetig neu erfindet.“ Und genau so konnte der Geographie Leistungskurs der K2 im November die Hansestadt erleben.

Eine Minute zu früh erreichte die Deutsche Bahn am 25. November mit den 14 Schülern und Schülerinnen und ihren Lehrkräften den Bremer Hauptbahnhof. Nach dem Einchecken und gemeinsamen Abendessen im Hotel fanden am Dienstag bei angenehmen Temperaturen die Stadtführungen in der Altstadt und ihrer Entwicklung vor und nach dem 2. Weltkrieg, sowie eine Hafenführung im Europahafen statt.

Bei der Führung in der Altstadt wurden den Schülern die Entwicklung der Altstadt anhand von verschiedenen Gebäuden aus dem Mittelalter, sowie aus dem 19. Jahrhundert und vor und nach den Weltkriegen aufgezeigt. Auch über den ehemaligen Hafen mitten in der Stadt an der Schlachte und dessen Bedeutung für die Bremer wurde dargestellt. Am Nachmittag erkundeten wir das Areal des Europahafens und die dort immer noch stattfindende Stadtentwicklung und die damit einhergehenden nötigen Veränderungen, die nach dem Bedeutungsverlust des Stückguthafens für diese Region essenziell ist. Bei der Besichtigung von verschiedenen Gebäuden auf dem riesigen Gelände präsentierte uns unser Führer verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten und -ideen zu den Bauwerken und der Flächenplanung.

Am Mittwoch besichtigten wir das Klimahaus in Bremerhaven und bewegten uns in allen Klimazonen dieser Erde. Anschließend hatte die Gruppe dort auch die Möglichkeit das Auswanderermuseum zu besuchen.

Im Überseemuseum in Bremen, das eine in Europa einzigartige Sammlungskombination von Völker-, Handels- und Naturkunde Ausstellung hat, erhielt der Kurs eine Führung unter dem Aspekt Klima und Klimawandel, sowie Globalisierung.

Neben dem Programm konnten die Schüler auch die zwei gerade eröffneten Weihnachtsmärkte am Rathaus und an der Schlachte besuchen.

Freitag, den 29.11. endete die Exkursion.


Oktober 2024

Wer sich unter einer Schubertiade bisher nichts vorstellen konnte, konnte sich am 20. Oktober ein Bild machen: Das Leistungsfach Musik der K2 - angeleitet von Frau Hartmann und tatkräftig unterstützt vom Basisfach und dem Leistungsfach Musik der K1 sowie Frau Seeber - informierte und begeisterte uns mit kurzen Einführungen, instrumentalen und gesanglichen Beiträgen, teils in Gruppen, teils solistisch. Auch schauspielerisch wurde das Publikum in die Welt des Zyklus "Die schöne Müllerin" von Franz Schubert mitgenommen. Ganz im Sinne der einstigen gesellschaftlichen Zusammenkünfte haben auch in dieser Veranstaltung alle Anwesenden mitgemacht, nämlich bei mehrstimmigen Sprechstücken und gemeinsamem Singen. Der Abend klang an einem kleinen Büffet zur Musik der Jazz AG gemütlich aus.



"Was ist das Besondere an unserem Grundgesetz?" - Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Grundgesetzes nach. Der Politikwissenschaftler Ingo Espenschied unternahm mit den Schülerinnen und Schüler in seinem Vortrag eine interaktive Zeitreise durch  die vergangenen Jahrzehnte und stellte dar, wie mithilfe des Grundgesetzes die Grundrechte in Deutschland geschützt wurden und werden. Wie erfolgreich das Grundgesetz in den vergangenen Jahrzehnten war, zeigt sich auch daran, dass sich viele Passagen des Grundgesetzes auch in anderen Verfassungen der Welt wiederfinden. Aber auch aktuelle Gefährdungen des Grundgesetzes spielten im Vortrag eine Rolle. Spannend wurde es vor allem in der anschließenden Diskussion, in der sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler engagiert zu Wort meldeten. Möglich wurde dieser Vormittag mit dem Grundgesetz durch die Bürgerstiftung Stockach, welche die Veranstaltung komplett finanzierte.

 

v.l.n.r.: Hr. Peter (Bürgerstiftung Stockach), Hr. Espenschied, Hr. Lempp (Bürgerstiftung Stockach), Hr. Seitz und Hr. Reiser



Unsere Unterstufen-Theater AG hatte sich schon im letzten Schuljahr vorbereitet und konnte nun nach einer recht kurzen und intensiven Probenphase ihr Können zeigen. Am 12. Oktober wurde das Stück Chaos im Märchenwald von Barbara Seeliger gleich zweimal aufgeführt, damit alle Besetzungen auch zum Zuge kamen. Das Publikum erfreute sich an der gelungenen Inszenierung. Für viele Schauspielerinnen und Schauspieler war die Aufführung eine Bühnenpremiere - gut gemacht und weiter so!


September 2024

In der zweiten Schulwoche fanden traditionell die Studienfahrten der Stufe 13 statt. Diesmal gab es neben der erprobten Sport-Fahrt nach Elba drei Städte-Reisen: Eine Gruppe fuhr nach Paris, eine weitere nach Wien und außerdem gab es eine Reise durch die Niederlande mit Besuch von Den Haag, Amsterdam und Rotterdam.


Das Schuljahr startet am 9. September für die Routinierten, während die Aufnahme unserer neuen FünftklässlerInnen am 10. September erfolgt.

 

 

Herzlich willkommen!